Heimatverein Kronau e.V.

Kleines Bild in Kronau geweiht

Zeugnis großer Volksfrömmigkeit

(von Frieder Scholtes)

„Amica mea est„ , stand über dem alten „Kleinen Bild“, das an der Landesstraße 555, die von Waghäusel über Kronau in den Kraichgau führt, seit Urzeiten stand. Die Ur-Straße des heutigen Autobahnzubringers wurde einst vom Speyerer Fürstbischofs Franz Christoph Freiherr von Hutten (1743-1770) gebaut und führte vom Schloss Kislau schnurgerade zur Eremitage in Waghäusel, deren Hauptbau durch von Hutten um vier neue Flügel erweitert wurde.

Die eingangs erwähnte Inschrift „Amica mea est, Du bist meine Freundin“, deutet darauf hin, dass der Bildstock aus dem Jahr 1745 als Gebetsstation für die Wallfahrer aus dem östlichen Hoheitsbereich der Speyerer Bischöfe diente.

Das „Kleine Bild“, das schon einmal versetzt wurde, war trotz steter Pflege durch eine Kronauer Familie, marode. Josef Wittek, der Vorsitzende des Heimatvereins, der sich den Erhalt der Kronauer Kleindenkmale in die Satzung geschrieben hatte, nahm sich der Sache an,  machte sofort Nägel mit Köpfen. Er gab eine neue Stele in Auftrag, die vom Kronauer Steinmetz Klaus Hillenbrand aus gefertigt wurde.

Eine kleine zur inneren Einkehr einladende Anlage, schufen Kronaus Bauhof-Mitarbeiter unter Mithilfe des Gärtners Heinz Stegmeier.

Dieser Tage wurde das neue „Kleine Bild“ vom Regens Dr. Christian Heß unter zahlreicher Beteiligung der Kronauer Bevölkerung, eingeweiht. „Wir rechnen nicht, wir machen das“, sagte Josef Wittek den Anwesenden, der sich bei den Helfen und der politischen Gemeinde bedankte. Das bestätigte auch Bürgermeister Burkard dem umtriebigen Vereinsvorsitzenden.

Frank Burkard sagte, „dass die Kronauer hier ein weiteres Bekenntnis zu ihrem christlichen Glauben sichtbar gemacht haben. Der ehemalige Schultes Jürgen Heß rief die frommen Kleinode mit viel Detailwissen in Erinnerung.

Christian Heß sprach vom „Kleinen Bild mit großer Wirkung“. Er ermunterte die Gläubigen das Denkmal anzunehmen, denn „Gott ist an jedem Ort, an dem gebetet wird“.

Die Fürsprache Marias erbaten die Gläubigen nach der Einsegnung mit dem voller Inbrunst gesungenen Marienlied: „Segne Du Maria, segne mich Dein Kind, dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find!“

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