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Presseberichte 2010

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2010

Presseberichte 2010

Mundarttheater „Krunämä mit Kuddl un Labbä“ sorgt für dreimaligen Ausverkauf

30.11.2010
(von Frieder Scholtes) Beste Noten und Kritiken für „Isch die Katz aus äm Haus“ - „Die besten Kritiker sind die Zuschauer“, sagte Jürgen Heß, Kronaus Bürgermeister und Schirmherr der Theaterveranstaltungen des Heimatvereins Kronau. Er lachte ebenso Tränen, wie mehrere Hundert weitere Besucher aus Kronau und der näheren und weiteren Umgebung. In drei Aufführungen des Dreiakters „Isch die Katz aus äm Haus..“ dominierten die schreiende Komik, die treffenden Witze, die perfekte Mimik und die urtümliche identifizierende Krunämä Mundart. Das Publikum kam nicht zur Ruhe, Zwerch- und Bauchfell mussten Schwerstarbeit leisten. Mal wurde der Kamasutra für einen japanischen Kleinwagen und Jack Daniels, Jonny Walker und Jim Beam für Freunde der amerikanischen Studentinnen gehalten. Mal wollte sich die Hauswirtschafterin (Karin Weidner)“schön saufen“ um auch einmal zu Monnsbild zu kommen. Den Opa (Helmut Braunecker) hielt sie für so alt, „dass sich die Maden schon die Servietten umbinden, wenn dieser durch den Friedhof läuft“.

Derb waren manchmal die Sprüche, aber immer im Rahmen des Zumutbaren. Schreiend war auch die Maskerade von Cowboy Opa, der sich den Colt wegen seiner überdimensionierten Körpermasse um den Oberschenkel schnallte. Umwerfend die Figur von Lebbold (Josef Wittek), der als „Mirabell Mathieu“ die beiden radebrechenden Studentinnen (Uta Türmer und Marleen Strominski) umgarnte. Das war auch das Bestreben des Kellners „Chrischdion“ (Thorsten Moch), der ansonsten, den in Geldsachen eher harmlosen Hausherrn abzockte.

Die schwergewichtige Chefin des Hauses (Maria Heß), die nach einer Abspeckoperation frühzeitig nach Hause kam, gewann die alte Liebe ihres Gatten Lebbold wieder und sorgte damit für Friede-Freude-Eierkuchen. Die elfte Spielsaison ging am Sonntag zu Ende und man wurde im Eindruck bestärkt, dass sich das seit vielen Jahren kaum veränderte Ensemble stetig verbessert. Schon kurz nach dem letzten Vorhang, gingen die Akteure zur Tagesordnung über. Noch am selben Abend wurden die Kulissen verstaut, die Requisiten eingepackt, die Wirtschaftsstände abgebaut, die Halle geräumt und sauber gemacht.

Dann war für Theaterchefin Birgit Gassner und den Heimatvereinsvorsitzenden Josef Wittek Zeit für ein Fazit. Auch sie waren vom Erfolg überwältigt und das wichtigste war für sie Dank zu sagen. Dank bezeugten die Beiden vor allem dem Schirmherrn Jürgen Heß, den beiden Kartenverkaufsstellen Just und Dammert, Frieder Scholtes für die Öffentlichkeitsarbeit, den Helfern beim Bühnenauf- und -abbau, den Kulissenbauern, den Hallenmeistern Vater und Sohn Bindel und den Helfern im Wirtschaftsbetrieb.

Josef Wittek aber dankte ganz besonders seiner Theatergruppe, die Jahr für Jahr den hohen Aufwand bei unzähligen Proben auf sich nimmt und ganz herzlich bei den vielen, vielen Zuschauern, die mit ihrem Besuch und brausenden Applaus die auch die diesjährigen Theatertage für die Akteure erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

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Volkstheater „Krunämä mit Kuddl un Labbä“ vor dä Premiä - Isch die Katz aus äm Haus...

19.11.2010
(von Frieder Scholtes) …so lautet der Titel des diesjährigen Dreiakters des Kronauer Volkstheaters. Dass auch die Vollendung des Satzes „.. tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ seine Berechtigung findet, davon kann sich das geschätzte Publikum ab dem kommenden Samstag (19.30 Uhr ) in der Kronauer Mehrzweckhalle überzeugen, wenn es heißt: „Vorhang auf und Bühne frei“ für dä Lebold, dä Lud, d´Madildä und ihre Kollegen und ihrem heiteren Kuddlmuddl. Längst verspüren die Akteure das Unruhegefühl im Bauch, das man Lampenfieber nennt. „Das“, so versichert die Theaterchefin Birgit Gassner, „geht allen Schauspielern so, selbst wenn sie schon zehn Jahre zum Ensemble gehören“. Das Theaterstück wird in Grunämärisch, dä Muddäsprooch der Darsteller aufgeführt, Simultanübersetzungen sind nicht vorgesehen. Das heißt natürlich für das Publikum der exzentrischen Ausdrucksweise der Schauspieler erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Zum neuen Theaterstück:
Was Leopold der Wirt einer Kronauer Gastwirtschaft (Helmut Braunecker), Opa Ludwig (Josef Wittek) und der Kellner Christian (Thorsten Moch) unter dem Regiment der korpulenten Hausherrin (Maria Heß) mitmachen und täglich am eigenen Leib verspüren, erleben Sie am Besten hautnah als Zuschauer in der Halle. Auch die Hauswirtschafterin Marie (Karin Weidner) mischt munter mit und zwei amerikanische Studentinnen aus Heidelberg (Uta Türmer und Marleen Strominski), sorgen für muntere Verwicklungen.
Im Gegensatz zu den Akteuren brauchen sie aber nicht auf kulinarische Köstlichkeiten zu verzichten. Das Verpflegungsteam des Heimatvereins ist für Ihre feste und flüssige Versorgung bestens gewappnet. Wer mehr über das Theaterstück und die Schauspieler erfahren will, kann sich gerne auf der Homepage des Kraichgau TV unter dem Link. http://www.landfunker.de/ktv/detail.php?rubric=2&nr=26351  informieren.
Besser noch: Sichern Sie sich Eintrittskarten für eine der drei Aufführungen bei den Vorverkaufsstellen. Aufführungen:  Samstag,  20.11. 19.30 Uhr, Sonntag,   21.11. 18.00 Uhr, Samstag,  27.11. 19.30 Uhr. Bitte nicht vergessen: Die Aufführungen an den Samstagen beginnen jeweils bereits um 19.30 Uhr. Karten für 6.- Euro bekommen Sie nur im Vorverkauf bei Augenoptik Just, Hauptstraße 30, Tel. 4840 und Farben Elsa Dammert, Kirchstraße 20, Tel. 6429.

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Forsthaus Nebengebäude in Kronau erhält neuen Backofen

16.11.2010
(von Frieder Scholtes) Neudeutsch würde man sagen „Back to the roots“, zurück zu den Anfängen. Man spricht von der Ursprungsfunktion des Torhauses, das die Straßenseite des riesigen Forsthausareals in Kronau in nördlicher Richtung begrenzt. War das Nebengebäude ehemals Waschküche, Schlachthaus oder doch Backhaus? Für ersteres spricht die letztmalige Verwendung, für das Schlachthaus die Kachelung des Innenraumes, um das erlegte Wild zerlegen und verwerten zu können. Für das Backhaus aber der groß dimensionierte Kamin inmitten des Raumes und die Überlieferung. Sicher ist nur, dass das Häuschen für alle drei Funktionen herhalten musste. Der Heimatverein beauftragte, nachdem ihm vom Gemeinderat der eigentliche Forsthausteil als neues Domizil zugesagt worden war, Gerd Zepp, einen Ofenbauer aus Bell bei Maria Laach in der Eifel mit dem Einbau eines großen Backofens. Dieser machte sich in diesen Tagen ans Werk, nachdem er schon in der heimischen Werkstatt die eisernen Vorrichtungen für die Ofentüren gefertigt hatte.

Erst der Augenschein macht klar, welche Dimensionen der neue Backofen erhalten wird. Die Backflächen allein messen 200 x 130 cm und wenn man die 50 cm starken Mauern, die übrigens Bauhof–Maurermeister Helmut Tropf in sauberer Ziegelmauertechnik fertigt, hinzuzählt, misst die Grundfläche des Ofens gute 300 x 230 cm. Wenn man den Meister fragt, ob man einen Blick auf die Planzeichnung werfen darf, verneint er dies freundlich lächelnd. Es gibt keinen Plan und keine Zeichnung, denn Aussehen und Maße hat er alle im Kopf, nach seinen Angaben werden die Mauern hochgezogen.

Die beiden Backebenen werden übereinander angelegt, alle sechs Seiten mit Schamottsteinen ausgemauert, die Decken der Backkammern mit Gewölben versehen. Die Achtung für die beiden Fachleute, deren Freude am erlernten Beruf man förmlich spürt, steigt mit jedem Stein, den sie aufschichten und auch der Eifer, mit dem die beiden „Heimatvereins-Speisbuwe“ Josef Wittek und Rainer Keppelen bei der Sache sind, zeigt die große Vorfreude aufs fertige Werk. Der Phantasievolle riecht schon jetzt den Duft von frischem Brot „mitämä scheenä Gnäzl“.

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Neubepflanzung Kriegerdenkmal

12.10.2010
(von Frieder Scholtes) Rechtzeitig zum Beginn der herbstlichen Trauertage, machten sich der Heimatverein - Vorsitzende Josef Wittek und Gärtnermeister Dietmar Dosch an die Bepflanzung des Kriegerdenkmals in Kronaus Ortsmitte. Kleine Koryphäengewächse und Stiefmütterchen sollen der kleinen Anlage um das Monument wieder zu einem frischen und gepflegten Aussehen verhelfen. Damit zeigte der Heimatverein einmal mehr, dass ihm die Denkmale und Kleindenkmale sehr am Herzen liegen, zumal wenn sie so Ortsbild prägend wie das Kriegerdenkmal sind.


Aus Waschhaus wird Backhaus

01.10.2010
(von Frieder Scholtes) Das historische Gebäude-Ensemble des Kronauer Forsthauses hat es den Mitgliedern des Heimatvereins um deren Vorsitzenden Josef Wittek angetan. Kein Wunder, wird das historische Gemäuer doch in absehbarer Zeit mit dem Segen des Gemeinderats auch teilweise Domizil des emsigen Traditionsvereins sein. Viele Vorstellungen der Vereinsadministration sind bereits mit der Gemeinde als Eigentümerin des Anwesens abgeklärt. Zur Zeit werden Planung und Kosten für eine Sanierung und einen Umbau des Gebäudes erstellt und mit dem Sanierungsträger abgestimmt. Dann wird der Gemeinderat im Hinblick auf die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel zu entscheiden haben. Vorab hatte der Gemeinderat dem Heimatverein zum Umbau des früheren Waschgebäudes bereits grünes Licht gegeben, sodass diese Maßnahmen vom Heimatverein in Angriff genommen werden konnte. Jetzt soll dieses frühere Waschgebäude, das der Überlieferung nach ursprünglich ein Backhaus war, wieder seinem originären Zweck zugeführt werden.

Das kleine Gebäude links der Toreinfahrt ist gut erhalten, lediglich das Biberschwanzdach musste ausgebessert werden.
Diese Arbeiten wurden in den vergangenen Tagen von einer Fachfirma erledigt, so dass nun der Backofenbauer mit seinem Werk beginnen kann. Der Ofen wird von einem Backofenbaumeister aus der Eifel an Ort und Stelle gemauert, ausgestattet und in Betrieb genommen. Baubeginn könnte Anfang bis Mitte Oktober sein. Die Vorfreude der Vereinsoberen ist ansteckend und begeistert den Aktivismus seine Mitglieder. Manchem phantasievollen Mitglied steigt schon jetzt der aromatische Duft von frisch gebackenem knusprigem Brot in die Nase.

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Leonhardus Kreuz wird versetzt

27.07.2010
(von Frieder Scholtes) „In aller Herrgottsfrühe rollte der Bagger an, mit dem Bauhofmitarbeiter Helmut Tropf die Grube für das neue Fundament des Leonharduskreuzes inmitten der kleinen Grünanlage in der St. Leonerstraße aushob. Nach dem Aushärten des Betons wird das Sandsteinkreuz vom unansehnlichen bisherigen Betonklotz befreit und auf das neue Fundament gesetzt. Dort wird es an Ort und Stelle von Steinmetzmeister Klaus Hillenbrand restauriert und der rote Buntsandstein mittels Injektionen gehärtet.

Dem Heimatverein Kronau unter seinem Vorsitzenden Josef Wittek ist der Erhalt der steinernen Zeitzeugen in Form von Kleindenkmalen eine Herzensangelegenheit, die man trotz künftig anstehender grosser Aufgaben nicht vernachlässigen will. Deshalb war Wittek auch dabei, als nach den gelungenen Restaurationsarbeiten rund um das Kriegerdenkmal und am Waldkreuz die dritte Maßnahme angegangen wurde.

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Filmabend des Heimatvereins über die Bombardierung Bruchsals im 2. Weltkrieg

31.05.2010
(von Frieder Scholtes) Das Herz und das Gemüt rührte der Film über das unsinnige Bombardement der Stadt Bruchsal am 1. März 1945 allen Betrachtern im kleinen Saal der Merzweckhalle in Kronau an. Theo Gassner vom Heimatverein Kronau hatte den Filmabend vorbereitet, den der Vorsitzende Josef Wittek zusammen mit dem jungen Regisseur Dirk Weiler eröffnete.

Den Bruchsaler Filmemacher, der eigentlich Werbe-Trailer produziert, hatten die Erzählungen der Grande Dame einer Auftragsfirma dermaßen beeindruckt, dass er beschloss, die Apokalypse der früheren Kreisstadt bildnerisch zu dokumentieren. Sein Werk, das mit Unterstützung der Stadt Bruchsal, einigen Sponsoren und vielen Zeitzeugen entstand, wurde zum diesjährigen 65. Jahrestag des Bruchsaler Infernos in etlichen Kinos uraufgeführt. Ausgehend mit Bildern über die in der Vorkriegszeit malerische, anheimelnde Stadt mit herrlichen Häusern aus der Gründerzeit, etlichen Gebäuden aus dem Mittelalter und prächtigen Festungstürmen, zeigte der Film schließlich die Machtergreifung mit den militaristischen Nazi-Aufmärschen der SA und NSDAP vor und bei der Machtergreifung. Er zeigte die heroische Heimkehr der Sieger des Frankreichfeldzugs und dokumentierte den Schock der Zivilbevölkerung über die mehr zufällige als geplante erste Bombardierung am 20. September 1940, als die Bomber ihr Ziel Mannheim nicht fanden und ihre explosive Last über Bruchsal „entsorgten“.
Während der Experte Peter Huber über den Unterschied von strategischer und taktischer Bombardierung sprach und alles über die statistischen Einzelheiten wusste, löste die Schilderungen der Zeitzeugen, denen selbst heute noch, inzwischen zum Teil hoch betagt, in der Erinnerung an ihre traumatischen Erlebnisse vor über 65 Jahren die Stimme versagte, bei den Zuschauern Beklemmung aus. Das unsinnige Vernichten allen Lebens mit furchtbar brutalen Begleiterscheinungen, die Konfrontation mit dem allgegenwärtigen Tod, von Not und Leid und Elend in der eigenen Familien, bei Freunden Nachbarn und Bekannten, übertrug sich auf das Gemüt des mitleidenden Publikums.

Selbst die nüchterne Statistik Peter Hubers bekam für den Zuhörer nun andere, brutalere Dimensionen. 900 Sprengbomben hatten die Gebäude „geöffnet“, in die 50.000 Stabbrandbomben regneten. Bruchsal hörte auf zu existieren. Fast 1.000 Menschen wurden Opfer der alliierten Bomberverbände, erschlagen durch einstürzende Gebäudeteile, die Lungen zerrissen durch die gewaltigen Druckwellen der Sprengbomben, verbrannt oder erstickt durch die jeglichen Sauerstoff raubenden Feuerstürme, dem nach verbranntem Fleisch riechenden schwarzen Rauch oder durch das Kohlenmonoxid, das unsichtbar und unriechbar durch die Schutzräume in den Kellern waberte.

Der militärische Erfolg war gleich Null, weil die Verbände der Alliierten schon am Rhein standen und das Donnergrollen der Artelleriegeschütze bereits täglicher Begleiter der Zivilbevölkerung war. er am Schluss der Filmvorstellung laufende Trailer gab den vielen Hundert Opfern Identität, unter denen die in Kronau geläufigen Namen wie Bechtler, Dammert, Heß und Mächtel besonders auffielen.

Die in Kronau bekannte Geschichte der Mitbürgerin, die den Leichnam ihres Mannes, der ebenfalls Opfer des Bruchsaler Infernos wurde, mit dem Leiterwagen heimholte, zeigte die Leidensfähigkeit der kriegsgeplagten Bevölkerung.
So gesehen gewann der Ausspruch Karl Friedrich von Weizsäckers, „Frieden zu bewahren, ist die Aufgabe unserer Zeit!“. welcher den Film beschloss, die wahre Bedeutung.

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Sanierung und Versetzung des Kreuzes in der St. Leonerstraße

22.06.2010
(von Frieder Scholtes) Dem Kronauer Heimatverein ist die Pflege der Kleindenkmale eine Herzensangelegenheit. Nach bereits abgeschlossenen Maßnahmen um den Bereich des Kriegerdenkmals und des Waldkreuzes, sorgt sich der Heimatverein nunmehr um das Sandsteinkreuz in der St Leonerstraße, das zur Zeit nicht das beste Bild abgibt. Deshalb stellte der Heimatverein den Antrag, das Sandsteinkreuz um wenige Meter zu versetzen und sanieren zu dürfen. Dem Kreuz, das derzeit auf dem Gehweg steht, ist eine kleine Grünanlage mit Spielplatz benachbart. Der Zaun zur Schaffung eines neues Standorts für das Kreuz soll um ca. zwei Meter nach hinten versetzt werden, um dem Kreuz einen neuen würdigen Standort innerhalb der Grünanlage zu geben. Der unansehnliche und auch nicht originäre Betonsockel wird entfernt und um das Kruzifix eine kleine Anlage gestaltetet. Durch das Versetzen des Zauns wird das Kreuz auf seinem künftigen Standort weiterhin zugänglich aber abseits des Gehweges und damit des öffentlichen Verkehrsraumes.

Der Gemeinderat folgte in seinem einmütigen Votum den Vorstellungen des Heimatvereins, der die Sanierung in Eigenarbeit vornehmen und sogar finanzieren will. Lediglich für die Arbeiten mit schwerem Gerät und beim Versetzen des Zaunes ist die Hilfe durch den Gemeindebauhof erforderlich. Die Firma Klaus Hillenbrand wird den Verein auch hier wie bei den vorangegangenen Sanierungen fachkundig begleiten.

Das Angebot des Heimatvereins war natürlich Musik in den Ohren des Bürgermeisters und der Ratsmitglieder. Alle freuten sich über die Initiative des Heimatvereins und lobten dessen Engagement. Soviel Gemeinsinn fand über die Fraktionsgrenzen hinweg die einhellige Zustimmung des  gesamten Gemeinderates.

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Voller Erfolg der 3. Schlepper-Oldtimer Show des Heimatvereins

17.05.2010
(von Frieder Scholtes) Nutznießer des seit langem ersten schönen Frühsommertags war der Heimatverein Kronau bei seinem 3. Schleppertreffen auf dem Vereinsgelände Mühlhaag.

Vom Frühschoppen bis zum Abendbrot bot der emsige Traditionsverein unzähligen interessierten Besuchern beste Unterhaltung rund um die Nostalgiefahrzeuge und vorzügliche Verpflegung. In Reih und Glied hatten die Kronauer Traditionalisten unzählige Oldtimer aus der Sparte Landwirtschaft aufgereiht. Eine Sonderschau über die Brennholzaufbereitung früher und heute, rundete die Oldie-Ausstellung ab. Das älteste Vehikel der Schau kam auch aus diesem Bereich - fast exotisch anmutend, robust in der Ausführung und hundertfach bestaunt und bewundert. Es war eine alte Sägemaschine aus dem Jahr 1928 mit flachem Tonnendach, ausladendem Sägetisch, mächtigen gusseisernen Schwungrädern und schlackerndem gekreuztem Transmissionsriemen. Die gewaltigen Rußwolken, die der kraftvolle Dieselmotor beim Anlassen nach angemessener Vorglühzeit ausstieß, entsprachen jedoch keiner heute gültigen EU-Norm und erinnerten den Betrachter daran, dass auch die gute alte Zeit nicht nur Glanz und Gloria hervorbrachte.
Mit zu den Stars der Bulldogparade gehörten die gelungene Restauration eines Schleppers durch die Familie Veit aus Kronau und eine einzigartige Moto-Guzzi mit kippbarem Lastenanbau, in vielen Einzelteilen in Italien gefunden und liebevoll von den Veits instand gesetzt. Staunende Gesichter hinterließen alle Oldies bei Jung und Alt, aber auch die riesigen, fast stockwerkhohen Schlepper der jüngeren Geschichte.

Vor allem die Kinder nutzten die Mitfahrgelegenheiten in den landwirtschaftlichen Monstren und einem wendigen Kettenkrad, das von seinem Besitzer mit klirrenden Ketten durchs Gelände gejagt wurde. Gerne nahm auch der Chef des Veranstaltervereins Josef Wittek, selbst begeisterter Nebenerwerbslandwirt, viele kleine Gäste an Bord seines modernen Deutz-Fahr Schleppers und fuhr mit Ihnen so manche Platzrunde.

Wittek war mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden, wie er bei der Ehrung des ältesten Fahrzeugs (Sägemaschine von Christan Lörch aus St. Leon) unisono mit Bürgermeister Jürgen Heß erklärte. Dieser zeichnete auch den weitest angereisten Schlepperbesitzer Walter Deck aus, der aus dem pfälzischen Böhl-Iggelheim angetuckert kam.

In diesem Zusammenhang bedankte sich das Ortsoberhaupt bei den umtriebigen Mitgliedern des Heimatvereins für ihre fruchtbare Arbeit zum Wohl des Kronauer Gemeinwesens und für ihren unermüdlichen Einsatz um den Erhalt der Kronauer Kleindenkmale.

Sieger des Geschicklichkeitswettbewerbs wurde Henning Vetter aus Östringen, der seinen Traktor auf einer Wippe aus massiven Holzbalken sekundenlang in der Schwebe hielt.

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Schilder vom Heimatverein übergeben

29. März 2010 Kronau (scho)
„Des isch mol äbbäs Gud´s“, lobte der vorbei radelnde Adolf F., der Zeuge wurde, als der Heimatvereinsvorsitzende Josef Wittek die grossflächige, bunt bedruckte Hinweistafel vor dem Neubau des Rathauses an Bürgermeister Jürgen Heß übergab.

schild_kleindenkmaelerSelbst die älteren Einwohner, so äusserte der interessierte Zuschauer, kennen manchmal nicht mehr die Standorte der Kleinode und Kleindenkmale, die auf der gesamten Kronauer Gemarkung verteilt und oft sogar gänzlich in Vergessenheit geraten sind.
Um dem entgegenzuwirken, hat der Heimatverein zwei der Tafeln - die Zweite wird nach Ostern beim Einkaufszentrum installiert - in Auftrag gegeben, diese nach dem Druck mit einem eisernen Rahmen versehen und nun an repräsentativer Stelle aufgestellt.
Der Bürgermeister zeigte sich erfreut über dieses Geschenk und dankte dem Heimatverein für dessen grosses Engagement für die Erhaltung und Pflege der Kleindenkmale.
„Für unsere Vorfahren“, so sagte der Bürgermeister, „waren Kreuze, Steinbilder und Kapellchen markante Wegweiser unserer Gemeinde. Diese zu erhalten ist eine grosse Aufgabe, der sich der Heimatverein dankbarer Weise angenommen hat“.

Den Dank gab Josef Wittek gerne an diejenigen weiter, die mit der Hinweistafelaktion betraut waren. Er dankte der Fa. Schwegler, Spechbach für die Herstellung der Schilder, Frieder Scholtes und Theo Gassner für die gelungenen Fotos, letzterem auch für den Entwurf der Tafel und die Mithilfe beim Bau des stabilen Rahmens.
Nicht vergessen werden darf der Vorsitzende selbst, der Motor dieser Aktion war. Sowohl der Bürgermeister, als auch der Vorstand dankten all den vielen freiwilligen Helfern, die sich seit vielen Jahren der Pflege und Betreuung der Kleindenkmale widmen und somit für deren schönes Erscheinungsbild verantwortlich sind.

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Übergabe Kriegerdenkmal, Waldkreuz und Hinweistafeln über die Kleindenkmale in Kronau.

16. März 2010 Kronau (scho)
„Kriegskunst hinterlässt die meisten Denkmäler“, sagte einst Emil Baschnonga. Eines davon ist das Kriegerdenkmal, das in Kronaus Ortsmitte die Einwohner und Durchreisenden mahnt, der Opfer des 1. Weltkrieges zu gedenken.
Der Heimatverein Kronau hat es sich zur Aufgabe gemacht die Kleindenkmäler in Kronau zu erhalten, zu pflegen und zu renovieren.

In höchstem Maß ist dies bei der Renovierung des Kriegerdenkmals und des Waldkreuzes gelungen, die beide am Dienstag der Gemeinde im neu erstrahlenden Outfit übergeben wurden.
Der Heimatvereinsvorsitzende Josef Wittek, stetiger Motor in Sachen Denkmalerhalt, hatte die Beteiligten zu einer kleinen Feierstunde eingeladen.

An Ort und Stelle erzählte Kronaus Bürgermeister Jürgen Heß von der Entstehungsgeschichte der steinernen und ehernen Zeitzeugen und von Ursachen und Erlebnissen, die zur deren Entstehung führten.
Zum einen das Kriegerdenkmal, das nicht nur dem Andenken an die Toten gewidmet war, sondern auch der Heroisierung der Gefallenen durch das diktatorische Machtgefüge im 3. Reich diente.
Die Errichtung des Gefallenendenkmals in Kronau wurde noch vor dem 2. Weltkrieg im Jahr 1936 vom damaligen Bürgermeister Friedrich Heß initiiert und mit großem Bahnhof enthüllt, übergeben und eingeweiht.

Dagegen steht die tiefe Frömmigkeit der Altvorderen, die ihrem Schöpfer gegenüber Gelübde abgelegt hatten und für Glück, Verschonung von Not und damals verbreitetem Elend die Kapellen, Kreuze und Bildstöcke erstellten.
Das Waldkreuz wurde im Jahr 1884 vom Kronauer Bürger Vinzens Heilmann gestiftet.
Auch hier initiierte der Heimatverein die Renovierung durch Mitglieder des Heimatvereins und Mitarbeiter des Gemeindebauhofs. Maßgeblich beteiligt waren auch der örtliche Steinmetz Klaus Hillenbrand, der Malerbetrieb Heinz Weindel, der Lackiererbetrieb Edwin Hees sowie das handwerkliche Universaltalent Theo Ritschel.
Die gärtnerische Gestaltung und Beratung hatte die Gärtnerei Dosch übernommen.

Jürgen Heß bedankte sich beim Heimatverein, aber auch den beteiligten Firmen und Privat-leuten, dass diese gerade jetzt Aufgaben übernehmen, die der klamme Gemeindehaus-halt zurzeit nicht hergibt. Alle hatten auf eine Entlohnung verzichtet und lediglich die Mate-rialkosten veranschlagt.
Das Engagement des Heimatvereins lobte auch der Mitarbeiter lobte auch der Mitarbeiter der GEEK (Gesellschaft zur Erforschung und Erhaltung von Kleindenkmalen) Günter Meier.
Auf die Kronauer Sehenswürdigkeiten und Denkmale weisen auch zwei großformatige Tafeln hin, die ebenfalls vom Heimatverein her- und aufgestellt wurden. Die Standorte beim Rathaus und beim Einkaufszentrum sollen Ausflügler und Durchreisende auf die Kleinode aufmerksam machen.

„Unsere Zukunft braucht die Erinnerung“, sagte Jürgen Heß, „deshalb darf ich dem Heimatverein und allen Beteiligten für ihr großzügiges und großartiges Handeln danken“.

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Beständigkeit durch Zufriedenheit - Heimatverein bestätigt Vereinsspitze

08.03.2010
(von Frieder Scholtes) Rundum zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Heimatvereins Kronau, der in seiner Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag, Rechenschaft über seine vielfältigen Tätigkeiten ablieferte. Dazu konnte der Vorsitzende Josef Wittek auch Bürgermeister Jürgen Heß begrüßen, der vor 10 Jahren den Verein initiiert hatte.

Die Versammlung gedachte seiner verstorbenen Mitgliedern, stellvertretend nannte Josef Wittek, Altbürgermeister Heinz Hochadel, Helga Moch und Adolf Fuchs.

Der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden war so umfangreich wie die Vorhaben, die der Verein, allen voran die emsige Vorstandschaft und seine überaus erfolgreiche Theaterfraktion, initiiert und abgewickelt hatte.
Aus der Vielfalt der Maßnahmen nannte Wittek die Tätigkeiten rund um die Pflege der Kleindenkmale. Hierbei waren besonders die Renovierung des Kriegerdenkmals und des Waldkreuzes sowie die Neugestaltung der Anlagen um diese Kleinode.
Die Theatertage, die von den Mitgliedern des Ensembles den größten Einsatz forderten, waren auch im zehnten Spieljahr ein voller Erfolg.
Die turnusgemäßen Aufgaben wie die Werzwischweihe, die Präsentation des Vereins beim Heidigfest, der Vortrag des Historikers Dr. Werner Streckfuß über das Jahr 1933 und die Teilnahme an der Ferienspaßaktion, wurden noch ergänzt durch die Arbeiten rund um das zehnjährige Jubiläum und die damit verbundene Erstellung eines Festbuches durch den 2. Vorstand und Wirtschaftsausschussvorsitzenden Thorsten Moch.

Der Bericht der Theaterchefin Birgit Gassner zeigte das umfangreiche Arbeitspensum der Akteure im Gesamtumfeld der Aufführungen. Ihre Mitarbeiter waren zumeist in Doppelfunktionen auch mit dem Kulissenbau, der Verpflegung des Publikums, der Programmgestaltung, dem Bearbeiten des Rollenbuches, der Kostümbeschaffung und vielen anderen Aufgaben mehr als ausgelastet.
Der Erfolg gab den Theaterleuten Recht, wie der Hauptkassier des Heimatvereins Nico Vurnik ausführlich und eindrucksvoll in seinen Ausführungen über die Vereinsfinanzen belegte.
Seine transparente, korrekte und umsichtige Kassenführung wurde von den Kassenprüfern Rolf Acker und Roland Just besonders gelobt und gewürdigt. Sie war mit ein Grund zur allgemeine Zufriedenheit und die einstimmige Entlastung, die von Jürgen Heß beantragt und der Versammlung einstimmig ausgesprochen wurde.
Der Bürgermeister würdigte die Arbeiten des Vereins. „Heimatverein und Gemeinde müssen gut zusammen arbeiten, bei uns in Kronau funktioniert es einfach“, lobte das Ortsoberhaupt.
Jürgen Heß informierte über die Auswertung der städtebaulichen Begutachtung „Forstgarten“ durch sechs Fachbüros, deren Ergebnis ab dem 23. März der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Bei den folgenden Neuwahlen wurden alle bisherigen Mandatsträger; mit Ausnahme von Uta Türmer, die ihr Amt als Schriftführerin aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen musste und Herr Helmut Braunecker nachfolgt, einstimmig wiedergewählt.
Der neue (alte) Vorsitzende gab einen Ausblick auf die umfangreichen Vorhaben des Vereins, die bereits in der kommenden Woche mit einem Glanzlicht (Übergabe der renovierten Kleinode Kriegerdenkmal und Waldkreuz, sowie Anbringung der Verzeichnistafeln über die Kleindenkmale an die Gemeinde) beginnen.
Im Punkt Verschiedenes wurden hauptsächlich Fragen um die Renovierung von Historischen Geräten und Maschinen behandelt.

„Der Massnahmenkatalog ist wieder sehr umfangreich“ sagte Josef Wittek, „es gibt viel zu tun, wir alle sind gefordert“
Die neu gewählte Vorstandschaft des Heimatvereins im Überblick:

1. Vorsitzender

Josef Wittek

2. Vorsitzender

Thorsten Moch

Mitglied kraft Amtes

Bgm Jürgen Heß

Schriftführer

Helmut Braunecker

Kassier   

Niko Vurnik

Beisitzer

Irmgard Gaßner, Theo Gaßner, Manfred Haas

Wirtsch.ausschuss

Thorsten Moch, Resi Lang, Andrea Schwager, Ellen Vetter, Norberta Kohout

Leiterin Theatergruppe

Birgit Gaßner

Kassenprüfer 

Rolf Acker, Roland Just

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Heimatverein ehrt fast 100 Mitglieder beim 10-jährigen Jubiläum

08.02.2010
(von Frieder Scholtes) „Noch ein Verein“, so dachten viele Kronauer, als sie im Februar 2000 von der Absicht hörten, dass ein Heimatverein in die vielfältige Kronauer Vereinslandschaft integriert werden sollte. Auch Josef Wittek als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kronauer Vereine, dachte zunächst so und selbst Bürgermeister Jürgen Heß, der die Gründung veranlasste hatte, war nicht ganz ohne Bedenken. Aber der Erfolg zerstreute schnell alle Befürchtungen, denn schon in die Teilnehmerliste der Gründungsversammlung trugen sich 24 Personen ein und binnen Jahresfrist waren bereits 94 Vereinsmitglieder zu verzeichnen. Der Bürgermeister war damals vom Gedanken beseelt, dass man dem Heimatgedanken in Kronau sprichwörtlich eine Heimat geben müsste. „Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, zitierte das Ortsoberhaupt in seiner Festansprache Herbert Grönemeyer.

Wie sehr dieses Gefühl in Kronau verwurzelt ist, bekräftigte der Heimatvereinsvorsitzende Josef Wittek, der am Jubiläumstag 267 Mitgliedern vorsteht. Heribert Rech, MdL und Innenminister des Landes Baden Württemberg war der prominenteste Gast der Jubiläumsfeier. „Heimat ist für die Menschen notwendig, sie ist nicht nur etwas Körperliches, sondern tief in den Menschen verwurzelt. Der Heimatgedanke ist in Kronau noch ganz besonders ausgeprägt, wie ich meinem stetigen Studium des Kronauer Mitteilungsblattes entnehmen kann“, sagte der Innenminister und überbrachte nicht nur seine Glückwünsche, sondern auch eine ausgefüllte Beitrittserklärung.

Grußworte sprach auch Pfarrer Bernd Kempf, der dem Verein für die Wiederbelebung des kirchlichen Brauchtums, wie der „Weihe der Werzwische“ und der Herausgabe des Werzwischbüchleins dankte. Mit der Einführung der Seelsorgeeinheit würden sich für den Verein auch in diesem Bereich neue Aufgaben erschließen, mutmaßte der Geistliche. „Der Heimatverein ist ein sehr rühriger Verein mit vielen selbst auferlegten Aufgaben. Diese sind vielfältig und alle von großer Bedeutung“, sagte Bürgermeister Heß und ging in seinem Rückblick auf die ersten Anfänge des Vereins unter dem damaligen Vorsitzenden Roland Just ein.

Schon wenige Monate nach der Gründung hatte der Heimatverein eine Ausstellung zum Tag des offenen Denkmals auf die Beine gestellt. Wenig später brachte der Heimatverein ein Volkstheater auf die Bretter der Mehrzweckhallenbühne. Mit dem Premierenwerk „En Monn vor d`Ros´l“ wurde das Heimattheater mit dem späteren Namen „Krunämä mit Kuddl un Labbä“ gegründet, das in eine einzigartige Erfolgsgeschichte mündete. Auf die Fahne geschrieben haben sich die Mitglieder auch den Erhalt der Krunämä Muddersproch und viele urkrunämärische Ausdrücke, die in einem Buch festgehalten sind.

Das Ortsippenbuch von Josef Seitz und Niko Vurnik führte die Kronauer auf die Spur ihrer Altvorderen und hauchte der örtlichen Ahnenforschung Leben ein. Ein Schleppertreffen wurde in den jährlichen Terminkalender integriert und der ausgebaute Speicher der alten Schule zum Vereinsdomizil ausgebaut. Einen großen Wunsch haben die emsigen Mitglieder schon vor längerer Zeit beim Bürgermeister und Gemeinderat geäußert, die Übernahme des Forsthauses z.B. als Heimatmuseum. „Die Gemeinde überprüft dies im Rahmen der Verplanung des Forsthausareals als eine Möglichkeit“, versicherte das Ortsoberhaupt. Aber auch volksbildungsmäßig ist der Verein unterwegs. Etliche Vorträge von Dr. Werner Streckfuß über die fernere und jüngere Geschichte Kronaus fanden eine interessierte Zuhörerschar. Eine riesengroße und finanziell anspruchsvolle Aufgabe hat sich der Heimatverein mit der Erhaltung und Instandsetzung der Kronauer Kleindenkmale gestellt. Zipperlins Grabstein, Kreuz und Gedenkstein auf dem Friedhof, das Kriegerdenkmal in der Ortsmitte und jüngst das Waldkreuz wurden auf Kosten des Vereins restauriert, wobei die Vereinsmitglieder in viel Eigenleistung selbst Hand anlegten. Die Kleindenkmale zu dokumentieren, sie in den Köpfen der Bürger zu halten und sie Fremden zu erschließen, das ist ein ganz besonderes Anliegen. Zwei Hinweistafeln, die in der Ortsmitte und beim Einkaufszentrum angebracht werden, übergaben Josef Wittek und dessen Vertreter Thorsten Moch, der auch die Moderation des Abends übernommen hatte, an Bürgermeister Jürgen Heß.

Mit Dank und Anerkennung bedachte der Heimatverein beim Ehrungsabschnitt schließlich 21 Gründungsmitglieder und 72 Getreue, die bereits im Entstehungsjahr beigetreten sind. Die Alphornbläser Theo Ritschel, Andreas Ritschel und Burkard Kehrer sorgten für die musikalische Umrahmung des Festabends. Mannigfaltig sind die weiteren Aufgaben, die sich der Heimatverein gestellt hat und großartig ist der Zusammenhalt der Mitglieder. Für sie, wie auch für den Laudator Jürgen Heß gelten die Worte von Horst Bienek: „Heimat kann man nicht vererben, sie ist in meinem Kopf und sie ist in meiner Seele“. Bei vielen guten Gesprächen und einem vortrefflichen Buffet sowie köstlichem Flüssigen wurden diese Gedanken vertieft.

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