banner

Presseberichte 2014

Diese Berichte stehen zur Auswahl (bitte anklicken, um direkt zum Bericht zu springen):

2014

  • Seit 15 Jahren Heimattheater “ Krunämä mit Kuddl und Labbä“ - Premiere von „Wonn dä Oba stärbt, wäd g´ärbt“ - 17.11.2014
     
  • Neusegnung des Roten Kreuzes von Pfarrer Kesenheimer - 04.11.2014
     
  • Backofenfest beim Heimatverein Kronau - 03.09.2014

Presseberichte 2014

Seit 15 Jahren Heimattheater „Krunämä mit Kuddl und Labbä“ - Premiere von „Wonn dä Oba stärbt, wäd g´ärbt“

17.11.2014
(von Frieder Scholtes) 15 Jahre sind vergangen seit es beim Mundarttheater des Heimatvereins „Krumämä mit Kuddl un Labbä“ zum ersten Mal „Vorhang Auf“ hieß. Resi Lang, führte damals Regie, Birgit Gassner, Uta Zimmermann (heute Türmer), Thorsten Moch, Maria Heß und Josef Wittek, bildeten das Ur-Ensemble und gehören bis heute der Kronauer Heimatbühne an.

Ebenfalls ein Mann der ersten Stunde ist auch Kronaus Bürgermeister Jürgen Heß, der von Anfang an die Schirmherrschaft übernahm und die Theatergruppe bis zum heutigen Tag nach besten Kräften unterstützte. „Än Monn fod Rosl“ wurde damals gesucht und die Umstände der Kuppelei-Bemühungen brachten im Jahr 2000 halb Kronau zu Wiehern. Das war in all den Jahren so und während damals halb Kronau über den Klamauk und die köstlichen Pointen lachte, sichern sich inzwischen auch viele Besucher aus den umliegenden Ortschaften regelmäßig ein Theater Billet.
Die Akteure haben mitunter die Generation in ihren Rollen gewechselt und sind vom jugendlichen Liebhaber(in) oder jungen Ehefrau zu Eltern, Opas oder Omas mutiert.
Um oft gestörte zwischenmenschliche Beziehungen, ging es in allen Stücken. Diese wurden aber immer mit viel Wortwitz, Bauernschläue und Raffinesse gekittet.

Das verspricht auch das neue Stück, das im Beim „Betreuten Wohnen“ spielt und demnach auch der demographischen Entwicklung Rechnung trägt. Dennoch ist das Stück quirlig und lebendig und in der Dramaturgie recht jung. Doch lassen Sie sich vom Ensemble überzeugen, das von ursprünglich 5 Darstellern auf doppelt so viele Schauspieler anwuchs. Dabei sorgten die Neuen Marie-Louise Moch und Meik Benz um eine erhebliche Senkung des Durchschnittsalters.

Vorhang auf zur Premiere heißt es am Samstag 22.11. zum 15. Maul in der Mehrzweckhalle, geöffnet wird die Halle eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.  

nach_oben nach oben


Neusegnung des Roten Kreuzes von Pfarrer Kesenheimer vorgenommen

04.11.2014
(von Frieder Scholtes) Als Zeichen großer Volksfrömmigkeit wurden die Kreuze und Kleindenkmäler bisher gesehen. Gewiss hat diese in neuerer Zeit etwas abgenommen, wer aber die große Anzahl von Kronauer Bürgern am Sonntag bei der Neueinsegnung des versetzten Roten Kreuzes gesehen hat, weiß dass diese Frömmigkeit noch gut verbreitet ist. Pfarrer Wolfgang Kesenheimer, der die Segnung in Anwesenheit von Regens Pfarrer Christian Heß und Bürgermeister Jürgen Heß vorgenommen hat, war erfreut. Das Kreuz musste seinen angestammten Platz verlassen, weil die Umlegungsmaßnahmen für das Baugebiet West1 dies erforderte. Aber schnell stellten die Ortskundigen fest, dass der neue Standort nur um 15 Meter versetzt liegt und die neue Anlage sehr gut gelungen ist. Eine Bank gestiftet vom Heimatvereinsvorsitzenden Josef Wittek lädt zum besinnlichen Verweilen ein. Der Bürgermeister lud alle Bürger hier inne zu halten ein. Josef Wittek erinnerte an die Bitttage, an denen Prozessionen durch Feld und Flur die Feldkreuze als Stationen tangierten und um den göttlichen Segen für gutes Gedeihen der Feldfrüchte beteten. Pfarrer Kesenheimer dankte vor allem den Spendern, die sich als Akt ihres Glaubens in die Neuanlage einbracht haben. Das Kreuz steht nun an einer exponierten Stelle an einer viel befahrenen Kreuzung von Straße und Feldweg. Bürgermeister und Priester dankten dem Gemeindebauhof, der die Anlage gebaut hat, Josef Wittek und dem Heimatverein für die Übernahme der Kosten und der Baumschule Stegmaier für die Stiftung von zwei das Kreuz flankierende Bäumchen.

nach_oben nach oben


Backofenfest beim Heimatverein Kronau

03.09.2014
Als am Sonntagmorgen um 8 Uhr die beiden Bäckermeister Josef und Steffen Ritschel, die beiden Meisterkollegen gleichen Fachs, Rainer und Klaus Hartard ablösten (beide Male Vater und Sohn) regnete es Bindfäden aus dem grauverhangenen Morgenhimmel. Die Frühschicht mit den beiden Hartard´s hatte bereits um 3.00 Uhr begonnen den Teig für hunderte Backteile herzustellen.
Die trostlose Wetterprognose war auch nicht dazu geeignet die sonntägliche Arbeitslust der Backhelferinnen anzustacheln, von denen die meisten auch schon am Samstag für Dutzende Hausmacher Kuchen sorgten. Da herrschte bei blauweißem Himmel noch Zuversicht, die über Nacht jedoch umschlug. Schon beim Backofenfest im Frühjahr hatten Petrus für ein knappes Ergebnis gesorgt, so dass auch der Vorsitzende des ausrichtenden Heimatvereins Josef Wittek mit den Bäckern und Helfern immer wieder gen Himmel schauten.

Dennoch ging das Back- und Verkaufspersonal mit ungebremstem Eifer ans Werk, zumal die historische Forsthausscheuer bestuhlt war und davor ein Zelt für trockene Plätze sorgte. Die Erzeugnisse aus dem des Heimatvereinsbackofen sind sehr beliebt, seien es die rustikalen Brote oder die aus Omas Rezeptbuch überlieferten Kuchen, die am damals meist fleischlosen Freitag den Speisezettel bereicherten oder an Kerwe die Gelüste nach Süßem befriedigten. „Kuchen ist Kerwe und ohne Kuchen keine Kerwe“, wussten Groß und Klein und die Mutter beherrschte die Kunst, den Kuchen so zu teilen, dass jeder glaubte das größte Stück bekommen zu haben.

Um 11.00 Uhr waren die Brote in die Verkaufsregale geräumt Kränze mit oder ohne Füllung und Zimt,- Apfel-, Zwetschgen-, Rhabarber- sowie Zwiebelkuchen, verströmten einen verführerischen Aroma- Mix. Die ersten Fladen, nach Elsässer- bzw. griechischer Art, Fladen, nach Art Hawaii oder Salami, aber auch mit Tomaten Mozzarella belegt, warteten auf die ersten Kostgänger, die schließlich nach dem Kirchgang doch recht zahlreich dem Forsthausareal zustrebten.

Die Erzeugnisse aus dem Fosthausbackofen wurden gut angenommen, und siehe da zunächst zaghaft, schließlich aber recht dauerhaft zeigte sich auch die Sonne was nun einen wahren Run auf die Backerzeugnisse auslöste und auch alle Plätze unter freien Himmel besetzt wurden. Um 15.30 schon vermeldeten alle Verkaufsstände ausverkauft, nach dem die Bäcker noch einmal Dutzende der beliebten Fladen und über 60 krosse Brote nachgebacken hatten. Den fleißigen Helfern, von denen viele über zwei Tage viele Stunden gearbeitet hatten, verblieb nun noch das aufräumen, dem Vorsitzenden der Dank an die vielen Besucher und seine unermüdlichen Mitarbeiter.

Weitere Presseberichte auf auf der Homepage der Gemeinde Kronau

nach_oben nach oben

 

© Heimatverein Kronau 2009 - 2017                         Impressum